Freitag, 1. November 2013

Weihnachtsvorbereitungen

Liebe Freunde!
Weihnachten kommt oft "plötzlich und unerwartet", damit das wenigstens in Butiru nicht so ist, hat Mary breits mit den Einkäufen für 2013 begonnen.

Unsere Kinder in ihren neuen Sachen
Wir erinnern uns: Im vergangenen Jahr haben wir die Sachen erst nach Weihnachten besorgt, weil sie dann preisgünstiger sind. In diesem Jahr fangen wir zeitig an, weil sie dann NOCH preisgünstig sind. Mary ist unsere Einkäuferin, sie kann gut handeln und so die besten Preise heraus holen. Unsere Spendengelder sollen ja so gut wie möglich eingesetzt werden.

Mary in Aktion
Immer wieder werden wir gefragt, wie man Kindern eine Freude machen kann. Man kann, wenn man möchte, Päckchen schicken, mit dem Namen des Kindes mit in der Adresse. Das kommt dann wirklich dem Kind zugute. Nur ist das Porto ziemlich hoch, für Päckchen 15,90 €. Nähere Info hier http://www.dhl.de/de/paket/preise.html
Besser/einfacher finden wir, wenn Ihr uns das Geld überweist und Mary dann was Schönes ganz speziell für Euer Kind aussucht.
Einfach auf die Überweisung den Vermerk "Weihnachten(Name des Patenkindes)" oder auch "für alle"
Wir haben in vergangenen Jahren auch schon mal Geschenkpäckchen gesammelt und in 20 kg Paketen rübergeschickt. Leider ist dann schon mal eines verloren gegangen und ein anderes offen und halb leer angekommen. Porto für 20 kg sind heute 89 €, dafür kann Mary auch schon einiges Schönes vor Ort erwerben. Und wenn mit Liebe ausgesuchte Päckchen verloren gehen, ist die Enttäuschung groß.
Ulla hat ein paar Preise in ihrem Reisebericht aufgeführt, zur Orientierung.
Die Bilder sind vom letzten Jahr, weiter unten könnt Ihr das nochmal anklicken: "danke für ein super..."
Das solls sein für jetzt, Danke für Eure Hilfe, bleibt uns treu, mit Grüssen  Manfred

Hier noch unsere Adressen



Butiru Freundeskreis  Spendenkonto 10 4135 500  Volksbank Hankensbüttel  (BLZ 257 915 16)




Sonntag, 13. Oktober 2013

Ullas Reisebericht aus Uganda

Hier Ullas Bericht. Sie war ein Jahr in Butiru, kann aus Gesundhietsgründen nicht mehr dort sein.



So schön kann der Himmel über Butiru sein
Hallo , Ihr Lieben,
heute möchte ich einen kleinen Reisebericht schreiben. Wo die Reise hin ging?
Nach Afrika, Uganda, Butiru, 12 volle Tage.
Wer mich nicht kennt, mein Name ist Ulla Thiele, komme gebürtig aus Hankens-
büttel, wohne in Wunstorf/ Luthe.
Beruflich arbeite ich als Hauswirtschafterin in einer Psychiatrie- Altenheim-
Einrichtung in Hannover.
In meinen Urlaubsvorbereitungen wurde ich von meinen Freunden oft gefragt,
warum denn nach Afrika, zu gefährlich, zu unbequem, zu anstrengend.
Mallorca, Dubai, etc. dass hat echten Urlaubsflair. Doch ich liess mich nicht auf-
halten. Mit einem Ticket von Nix wie weg, mir aus der Seele gesprochen,
ging es dann am 20.09. - 03.10.2013 los. Es ist jetzt schon einige Wochen her.
 
Ich verbinde mit der Christian-Butiru - School einen besonderen Ort.
Elisabeth ist eine langjährige Freundin von mir und vor 5 Jahren habe ich dort
14 Monate lang das afrikanische Leben hautnah mit erlebt. Als Europäerin mit
allen Höhen und Tiefen.
Nach 5 Jahren fielen mir zuerst die Veränderungen auf.
<  Die Anzahl der Schüler hat sich verdoppelt, es sind 1500 Schüler . Ich hörte oft
   den Satz, wir sind explodiert - we are exploded.
<  Es konnten noch mehr Schulen gebaut werden.
<  In Elisabeths ehemaliges Haus ist ein Auffanghaus ( Hoffnungshaus) für Waisen-
   kinder geworden.
<  Es gibt eine kl. Tagesstätte für die Kleinkinder, die von liebevollen Müttern be-
    treut werden.
<  Neues Gästehaus sehr zu empfehlen mit orientalischen Lifestyle und euro-
   päischem Bad. Echt toll in dieser Gegend.
<  Sogar gibt es eine neue Kantine, so was ähnliches wie bei uns das Mac- Donald,
   bloss auf afrikanische Weise, frische Capati ( dünne Pfannkuchen) und andere
   afrikanische Gerichte kann man für wenig Geld kaufen.






 Ulla und Angela
 
                                 Waisenkind, Elisabeth, Ulla, Angela ( Bilder MW 2008)
                                 
Was mein Herz besonders berührt:
 
<  Die dort gelebte Gastfreundschaft.
   Schon nach ein paar Stunden ist mir gar nicht so, als wäre ich weg gewesen, über-
   all kommt mir liebevolle Annahme entgegen, ich erhalte Einladungen und ganz
   zum Schluss bekomme ich Tomaten, Kohl oder Avocados mit auf dem Weg.
<  Auf dem Gelände trifft sich eine  Witwengruppe zum Ketten basteln. Viele von
   Ihnen haben schwere Lebensbiografien duch und kämpfen um ihre Existenz.
   Es gibt für sie keine Unterstützung, so wie bei uns Hartz IV.
<  Diese Gruppe lernt nie aufzugeben, sich Prüfungen zu stellen, an das Un-
   mögliche zu glauben. Sie stehen im Glauben viele Möglichkeiten durch, Gott
   stellt sich zu Ihnen.
<  Aus persönlichen Erleben weiss ich, wie das ist, auf Dinge zu verzichten, die
   man eigentllich gerne hätte. Natürlich nicht so extrem wie hier Menschen auf
   alles mögliche verzichten müssen. Doch ich weiss, wie gross dann manchmal
   der Wunsch wird und die Freude darüber, wenn man es unerwartet geschenkt
   bekommt.
<  Gerne wollte ich was schenken, da kam mir die Idee sicher werden Betten ge-
   braucht. Schnell wurden die Betten von der eigenen Tischlerei gefertigt. Von
   John und seinem Team mit Meisterhand. Die Betten sehen echt toll aus und
   kosten nur 15,- Euro. Die Freude darüber ist unbeschreiblich.
Vielleicht möchte ja der eine oder andere von Euch zu Weihnachten etwas Geld
spenden und weiss nicht genau wofür.
Hier meine Geschenkanregungen:

1  ( Bett  besser als von Ikea )           15,- Euro

1   afrikanisches Kleid (Gomazi))
    u. 1 Paar Schuhe                          25,- Euro

1   Kleid für ein Waisenkind             8,-  Euro

1   Hose für ein Waisenkind             8,-   Euro

1 Sack Reis für 10 Pers.                    75,-  Euro

Ketten selbstgemacht von
der Frauengruppe                               2,- bis 5,- Euro

Wie gesagt, der Dank zu Gott und dem Geber ist gross.
Jedenfalls kann ich eine Reise nach Butiru nur empfehlen.

Liebe Grüsse

Ulla 

Sonntag, 29. September 2013

Dies und das

Liebe Freunde!
Hier mal wieder aus Butirus "Alltag". Danke fürs Reinschauen, erzählt von uns weiter. Die meisten Paten finden zu uns durch Eure Mund zu Mund "Propaganda".
Wir haben neuerdings ein paar "PR" Sachen mit unserem Logo und Namen drauf:
Funkuhr, Kugelschreiber, Schlüsselbundledlampe. So als kleine Erinnerung zum Verteilen, meldet Euch.
Nun viel Spass mit Eliabeths Bericht.  Tschüs  Manfred




.....und nicht vergessen, bitte weiter sagen: http://butiruwaisenprogramm.blogspot.de/

Freitag, 6. September 2013

Reisebericht von Lena

Liebe Butiru Freunde!
Lena aus England war zu Besuch in Butiru. Dies ist ihr Bericht. Er ist in englisch, ich habe eine Übersetzung angehängt. Ein wenig holperich, ich hoffe Ihr verzeiht das.
 
 

7 Weeks…7 Stories…

I had never flown outside Europe so had never been to Africa before. But I remember on my 16th birthday in Dec papa came and told me in the summer I will go to Butiru alone. Obviously I was excited but the nerves were there too. Now that I have been there with Elisabeth and everyone in the Butiru compound I look back and think there was nothing to worry about!

 


These past 7 weeks have just been filled with excitement, amazement and general happiness. My first story would be the first difference I noticed: the roads themselves. Pot holes in England are non-existent compared to these. A car itself could fit inside the African pot holes there that big. This means that driving is very bumpy but being squished inside a public matatu (taxi) with 25 people instead of 15 keeps you from bumping your head on the roof! Then we stop for gas and people would stick mangos or passion fruits, or even chicken inside to sell shouting ‘MZUNGU buy!!’ This is one experience that I will never forget because I experienced this almost every day.

 
Sipi Falls was another fun adventure I had along with Abi from England and more visitors from Germany. The taxi journey up the mountain was hard enough so when we got to the top –with the heat and tiredness- we chose to take the short walk. After discussing the price with them the tour guide took us. We walked and walked much longer than the estimated 1-2 hours but the views and nature was amazing! We also went to a cave where we changed into our swimming costumes and bathed under the waterfall. As it hits your head it hurts just due to the sheer height it has travelled from, but the cold water was just perfect to cool us all off.
MZUNGU!! This word will stick in my mind forever and even myself I will use it because everywhere you go and everyone you see when I was in Uganda…I would hear it! Driving through the villages all the little children running up to the taxi with an enormous smile on their face would should ‘mzungu…mzungu bye’ and it would just make me smile inside too. Or getting given a mzungu price for something in town which is 400% higher than the actual price so I had to bargain and tell them I won’t be cheated.
Oh and how could I forget to mention ‘african time’.  Watches are not used because even the people who have them come one hour after the decided meeting time. I would always have to ask is that English time or African time and quite unexpectedly if we said English time then they would be on time! Being back in England now and being so used to a slow way of living and having time to do everything and using African time it’s strange to have to adapt again to this way of living. I simply prefer the relaxed life there doing gardening, cooking and washing and chatting to people without internet or phones that cause people to become so unsociable…I loved it so much.
Before I went I was a Christian but being in Butiru and having morning, lunch time and evening fellowship made me feel so much closer to God. I experienced a completely different way of praying and serving the lord. Being able to speak to my friends about Christianity was so nice because they taught me so much and their strong beliefs made me feel so secure. If I ever had any questions Saturdays we had a service where anonymous questions were answered which was always interesting. I began to feel so close to God and after being asked at the beginning of my stay if I’m saved/born again, I went to aunty Mary to help me understand what it is to be saved. After about a week of praying and asking
God if that’s the right path for me to go down God spoke to me and told me that it is. Elisabeth and Aunty Mary then prayed for me and God accepted me as a daughter of his. I remember the feeling I got straight after I confessed, it felt as though I was eternally protected, as though I was safe and I had nothing to worry about because I knew God would always be there. I also had my baptism in a river the day before I left which made such a nice ending to my stay.
Another difference was the people; they are so welcoming and talkative. I was able to be part of anything. Choir practice was on Fridays and Saturday s where we learnt one English song and one luganda, swhalli or lugissu song which was never too difficult because there was always repetitions. Then Sundays we would perform in church where I was even able to minister one time which was nerve racking but so happy I did it! I was also asked to preach one evening after I was born again and I talked about hope and to remember to thank the lord: The Bible mentions in psalms 100. I was even able to teach some English in primary school, years 5&6. Being able to give my services to the children there and the fun that we had together  singing and dancing, made my days so enjoyable even with the hundreds of books I needed to mark and the lesson plans I had to make. I would be so blessed if I could teach again in Butiru!
This blog could be pages long but the 7th memory I will have is spending time in school. I was welcomed to all classes but usually went to senior two and three classes. I was even given a book to write in and do the work which was so good. I learnt a lot and realised how important education is to everyone. It made me think about my future and that being a midwife is really what I want to become in the future. Since I’ve been back in England I have changed my course to biology so I’m now going to work hard to get to my goal!

So I just thank everyone who welcomed me in Butiru, for the guest house that made my stay comfortable and for everything that I was able to take part in. I definitely felt safe and happy in Butiru and am praying that next year  I’ll be able to come back!  God bless everyone in Butiru and I’ll see you very soon.

Lots of Love, Lena
 
 


7 Wochen ... 7 Geschichten ... Ich war noch nie außerhalb Europas geflogen, so war ich auch noch nie in Afrika gewesen. Aber an meinem 16. Geburtstag im Dezember kam Papa und sagte mir, dass ich im Sommer allein nach Butiru reisen darf. Natürlich war ich aufgeregt und ein wenig ängstlich. Nun, nachdem ich dort war bei Elisabeth und allen anderen Leuten auf dem Butiru Gelände schaue ich zurück und denke, es war nichts zu befürchten gewesen!
Diese letzten 7 Wochen sind mit Begeisterung, Erstaunen und Glück gefüllt.

Meine erste Geschichte wäre der Unterschied, den ich zuerst bemerkt habe die Straßen: Schlaglöcher in England gibt es nicht  im Vergleich zu diesen. Ein Auto selbst könnte in den afrikanischen Schlaglöchern verschwinden, so groß sind die. Dies bedeutet, dass das Fahren sehr uneben ist, aber im Inneren eines öffentlichen matatu ( Taxi) mit 25 Personen statt 15 bewahrt davor, dass man sich den Kopf an dem Dach einrennt! Dann haben wir zum Tanken gehalten und eine Menge Leute reichten Mangos oder Passionsfrüchte oder sogar Huhn durchs Fenster, schrien ohne  aufhören " Mzungu kaufen !" Dies ist eine Erfahrung, die ich nie vergessen werde, weil ich es fast jeden Tag erlebt habe.

Sipi Falls war ein weiteres lustiges Abenteuer welches ich zusammen mit Abi aus England und mehr Besuchern aus Deutschland hatte. Die Fahrt mit dem Taxi auf den Berg war hart genug, so, als wir oben ankamen mit der Hitze und Müdigkeit - wollten wir den kurzen Weg nehmen. Nachdem wir den Preis mit dem Reiseleiter ausgehandelt hatten, gingen und gingen wir viel länger als die geschätzten 1-2 Stunden, aber die Aussicht und die Natur war unglaublich! Wir gingen auch zu einer Höhle unter dem Wasserfall, wo wir in unsere Badesachen gewechselt sind  und haben unter dem Wasserfall gebadet. Wenn das Wasser auf den Kopf trifft, schmerzt es ziemlich aufgrund der schieren Höhe, das es  zurückgelegt hat, aber das kalte Wasser war einfach perfekt für uns alle abzukühlen.
"Mzungu!" Dieses Wort wird für immer in meinem Kopf bleiben und ich selbst werde ich es benutzen, weil überall, wo man geht und steht in Uganda hört man es!! Fährt man durch die Dörfer, kommen all die kleinen Kinder gelaufen zum Taxi mit einem riesigen Lächeln auf ihrem Gesicht und rufen "mzungu ... mzungu bye " bringt es mich innerlich auch zum Lächeln. Oder auf dem Markt in der Stadt bekommt man immer einen mzungu Preis, der 400 % höher ist als der tatsächliche Preis , so dass ich verhandeln musste und ihnen sagen, ich will nicht betrogen werden.
Oh, und wie könnte ich vergessen zu erwähnen, "african time ". Uhren werden nicht verwendet, weil auch die Menschen, die sie haben eine Stunde nach der Zeit kommen, als vorher beschlossen wurde. Ich musste immerzu fragen, ist das englisch Zeit oder afrikanische Zeit und ganz unerwartet, wenn wir englische Zeit sagten dann waren sie pünktlich!  Wo ich nun wieder in England bin merke ich, wie sehr ich mich an die  langsame Lebensweise schon gewöhnt habe, wo man viel Zeit hat alles in „african time“ zu tun, fühlt es sich seltsam an, sich wieder dieser (englischen)Art zu leben anzupassen. Ich ziehe dies entspannte Leben dort einfach vor: Gartenarbeit, Kochen und Waschen und Plaudern, Menschen ohne Internet oder Handys, die die Menschen, so ungesellig machen ... Ich liebte es so sehr.
Bevor ich ging, war ich schon Christ aber dort in Butiru mit Morgen, Mittag und Abend Andachten brachten mich so viel näher zu Gott . Ich erlebte eine ganz andere Art zu beten und dem Herrn zu dienen. Die Möglichkeit, zu meinen Freunden über das Christentum zu sprechen war so schön, weil sie mir so viel erklärt haben  und ihr starker Glaube  machte mich so sicher, wenn ich irgendwelche Fragen hatte: Samstags hatten wir einen Service, wo anonyme Fragen beantwortet wurden, das war immer interessant . Ich begann mich so nah bei Gott zu fühlen und nachdem ich zu Beginn meines Aufenthaltes gefragt wurde, ob ich gerettet/wiedergeboren bin, ging ich zu Tante Mary, um mir helfen zu lassen zu verstehen, was das bedeutet . Nach etwa einer Woche beten und Gott bitten, was der richtige Weg für mich zu gehen wäre, sprach Gott zu mir und sagte mir, das ist es. Elisabeth und Tante Mary haben dann für mich gebetet und Gott nahm mich an wie eine Tochter von ihm. Ich erinnere mich an das Gefühl, das ich hatte gleich nachdem ich gestand , es fühlte sich , als ob ich nun ewig geschützt bin, und ich nichts mehr zu befürchten habe, weil ich wusste dass Gott immer da sein würde. Ich hatte auch meine Taufe in einem Fluss am Vortag meiner Abreise, das machte so einen schönen Abschluss für meinen Aufenthalt.
Ein weiterer Unterschied waren die Menschen, sie sind so freundlich und gesprächig. Ich konnte/durfte an allem teilnehmen. Chorprobe war am Freitag und Samstag, wir lernten  einen englischen Song und einen in Luganda , Swaheli oder lugissu, was nie zu schwierig war , denn es gab immer Wiederholungen. Dann haben wir sonntags in der Kirche die  Lieder aufgeführt, wo ich auch einmal predigen durfte, was sehr aufregend war, aber ich bin sehr glücklich, dass ich das tun durfte! Ich wurde auch gebeten, an einem Abend zu predigen, nachdem ich wiedergeboren wurde und ich sprach über Hoffnung und daran zu erinnern, dem Herrn zu danken: Die Bibel erwähnt das in Psalm 100.

Ich durfte sogar etwas Englisch in der Grundschule unterrichten, 5 & 6 Klasse. Die Möglichkeit, meine Dienste für die Kinder und den Spaß zu geben , dass wir gemeinsam singen und tanzen , machte meine Tage so angenehm sogar mit den „hunderten“ von Heften, die ich korrigieren musste und die Unterrichtspläne die ich zu erstellen hatte. Ich würde so gesegnet sein, wenn ich wieder unterrichten könnte in Butiru !
Dieser Blog könnte viele Seiten lang werden, aber die 7. Erinnerung  die ich habe, ist die Zeit in der Schule. Ich wurde in allen Klassen begrüßt, aber in der Regel ging ich in die  senior zwei und drei Klassen . Ich habe viel gelernt und erkannt, wie wichtig Bildung für alle ist. Es hat mich zum Nachdenken über meine Zukunft gebracht und der Beruf einer Hebamme ist wirklich das, was ich in der Zukunft werden will. Seit ich wieder in England war habe ich den Lehrplan auf die Biologie verändert, so dass ich jetzt darangehe, hart zu arbeiten, um mein Ziel zu erreichen!
Also möchte ich mich einfach bei allen bedanken, die mich in Butiru begrüßt haben. Für das Gästehaus, das meinen Aufenthalt so angenehm gemacht hat und für alles, woran ich teilnehmen durfte. Ich fühlte mich auf jeden Fall sicher und glücklich in Butiru und bete, dass ich im nächsten Jahr die Möglichkeit habe, wieder zu kommen!

Gott segne alle in Butiru und ich werde sie sehr bald wiedersehen.
Lots of Love ,
Lena

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Donnerstag, 29. August 2013

Bilder mit ein wenigText!


Liebe Butirufreunde!
 
Hier doch noch ein wenig Text, damit es überhaupt ein wenig Bewegung gibt auf unserer Seite.  :-)
 
Bis dann,  Manfred
 
 
Hallo Manfred,

im Anhang einmal die Bilder, auf denen wir die Collage (Foto 00450) überreicht haben. Der Rahmen wurde in der schuleigenen Werkstatt angefertigt (Foto 00379) und hängt nun in der Bücherei der Schule. Die Schüler, die auf den anderen beiden zu sehen sind, waren gerade  in der Bücherei als wir die Collage dort angebracht haben und haben sie mit großem Interesse (Foto 00443) entgegen genommen.
 
                                                  Der Rahmen wird gefertigt
 
 Also hier kurz erklärt:
Ortsansässige können sich erinnern: In der vergangenen Vorweihnachtszeit haben Kinder eines Kunstlehrgangs im Nachbarort eine Aktion überlegt Aus den schönsten Werken hat man eine Kollage zusammengestellt. Diese wurde in einem Schaufenster ausgestellt und wer wollte, konnte bieten um das grosse Bild zu ersteigern. Etliche Leute haben mitgemacht, einer bekam den Zuschlag. Der neue Eigentümer hatte nun die Idee, dieses Bild auszustellen mit Erklärung, was es damit auf sich hat. Nämlich dass es zugunsten Butiru hergestellt wurde und so unser Butiru in Afrika bekannter werden könnte.
Damit die Leute In Butiru aber auuch was von dem Bild haben hat der Eigentümer auf eigene Kosten eine tolle Kopie anfertigen lassen, die nun in Butiru im Leseraum aufgehängt werden konnte.
 
Schüler schauen genau hin 
 
 
 
Svenja hat das Bild übergeben 
 
 
 
 Man kann das künstlerische Potenzial der einzelnen Leute schon deutlich erkennen
  
 Ein weiterer Kunstschaffender stellt Bronzetauben her. Die schickt er dann als Friedenstauben rund um die Welt zu wichtigen Persönlichkeiten um damit ein Zeichen zu setzen für den Frieden in der Welt.
So hat eine der Tauben auch ihren Weg mit Hile von Svenja nach Butiru geschafft, worüber wir uns sehr freuen.
Hier sehen wir die WaisenbüroMannschaft mit der Butiru Projektleitung
 
 
 
 
 
 
 
 
Wieder zurück in Deitschland wird die Taube von der aussendenden Schulklasse wieder in Empfang genommen um dann zum nächsten Friedensprojekt zu "fliegen" 
 
 
 
 
 Viele Schüler unterstützen Waisenkinder in Butiru über Jahre hinweg. Sie lernen so, dass es mehr im Leben gibt als nur den eigenen Konsum.
Ganz herzlichen Dank vom Butiru Freundeskreis!
 
 

Donnerstag, 8. August 2013

Heidmärkerfest 2013


Ihr Lieben!

Eine Woche Zeltstadt in Thüringen bei 36 Grad C bis (nachts) 16 Grad

http://www.die-zeltstadt.de

und dann gleich Heidmärkerfest am Sonntag danach, das schlaucht einen alten Mann :-). Aber heute kann ich schon wieder fast aufrecht gehen und stell Euch mal ein paar Bilder rein.



  Schon traditionell stehen wir mit einem Infostand "auf der Meile", zeigen Butirufilme auf dem Laptop, verteilen Flyer und bieten gegen Spende in Butiru gefertigte Textilien und Ketten an.




Ihr fragt Euch vielleicht, wie ich das alles schaffe? Mach ich nicht, drei Helfer standen mir zur Seite: Angela, Evi und Christel. Ohne sie wäre ich verloren, denn wer kann schon einer Interessierten erzählen, welche Kette oder Kleid so ganz besonders in Farbe und Muster speziell zu ihr passt?

Ich weiß das ja für mich selbst nicht. ;-) Vielen Dank an Euch drei!

 

Außerdem bieten wir neuerdings "Werbegeschenke" an. Die werden nun nicht in Butiru hergestellt, was zu leiser Kritik führte. Darum werden wir sie auch nicht mehr auf unseren


Infoständen anbieten, sondern Euch, zum Weitergeben an potenzielle Sponsoren....Last mich mal wissen, ob Ihr das als gute Idee seht. Es sind edle Kugelschreiber, mini LED Lampen für den Schlüsselbund und edle Metallfunkuhren. Unser Vorstand hat mir erlaubt, das mal zu versuchen. Wir wollen ja keinen Versandhandel anfangen, aber ich fand die Idee gut. Die Preise auf dem Bild sind die tatsächlichen Einkaufspreise, alles darüber würde Butiru zugutekommen.

In Butiru geht es seinen Gang. Einige Besucher sind wieder zurück, die anderen sammeln weiter Eindrücke.
Bei mir melden sich schon einige Leute, die Interesse an unserer nächsten Gruppenreise haben, zwei haben sich schon so gut wie fest angemeldet.

Herzliche Grüße bis bald wieder Manfred