Liebe Butirufreunde,
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Dank verschiedener Spenden aus Vorträgen,
konnte ich in der kurzen Zeit einige kleine
Projekte verwirklichen. So haben Mary
(das Herz des Waisenbüros) und ich u.a. auf
echter ugandische Verhandlungsbasis einen
erstklassigen Rollstuhl mit Fahrradlenkung
für den gelähmten Juma aus dem Hope House
anfertigen lassen. Juma ist bereits 18 Jahre und
war bis vor kurzem vollständig abhängig von
seinem jüngeren Bruder (hinten links im Bild),
der ihn entweder tragen oder in einem alten,
kaputten Rollstuhl fortbewegen musste. Nun
kann er eigenständig vom Hope House in die
Schule radeln. J
Ein weiteres Highlight war die Introduction
(Brautpreis-Zeremonie) einer Freundin in Butiru. Junic und Moses (Moses ist für
die Kühe und die Scheune zuständig) haben den Termin dieses tollen Events extra
während meines Besuches gelegt. So haben sich alle Bazungu (waren zu der Zeit
ja ganze Vier an der Zahl, Melanie mit Ehemann Wolfgang und Konni) in
traditionelle Gewänder gehüllt. Leider kam mir an dem Tag unglücklicherweise
ein paar einheimischen Bakterien dazwischen, aber auch das gehört eben zu dem
täglichen Leben Afrikas…
ist großartig zu sehen, mit welch Hingabe und Talent sich
die jungen Menschen der Musik widmen. So durfte auch ich meinen ersten ’offiziellen’
Song im „Zion Studio“ aufnehmen, welcher nicht im Ansatz mit der rhythmischen
Euphorie der Afrikaner konkurrieren kann J
Internatsprogramm finanziell zu
unterstützen. Es mag ebenfalls einige eurer Patenkinder betreffen, so auchmeinen Abel, der dort nun während der Schulzeit ein neues Zuhause gefunden hat. Ich kenne die Schule sehr gut und habe gesehen, dass auch durch den Transfer mehrerer Lehrer und Sozialarbeiter aus Butiru nach Bushiyi die Stimmung ähnlich heimisch ist wie im Projekt im Tal. Den Kindern geht es sehr gut und die Schule wächst.
Nach einer langen (fast zu langen) Regenphase schien dann
aber doch Anfang Juli wieder pünktlich die Sonne und macht nun die ersehnte
Bohnenernte möglich. Das bedeutet auch gerne mal den ganzen Tag rote von
dunkelroten Bohnen zu trennen J Aber im Projekt muss man nicht lange auf helfende
Hände warten…
Dank Wolfgangs und Melanies Engagement ist Elisabeths Office
nun „on the line“ (mit kleinen Unterbrechungen hin und wieder), was viel Arbeit
und Zeit spart. Nun wird nur noch auf den
seit Jahren versprochenen Strom gewartet. Mein Aufenthalt war kurz aber knackig
und ich möchte mich noch mal ganz offiziell bei allen Menschen bedanken, die
sich für dieses Projekt einsetzen und die wundervollen Menschen dort
unterstützen. Das Projekt hat einen einmaligen Wert und es verdient, mit
Respekt und Liebe behandelt zu werden.
Liebe Grüße und vielleicht auf bald wieder :-)
Eva
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